Sara Dahme trifft …
Kunstgespräche in der Sammlung Froehlich
2015 — 2019
Begegnungen & Gespräche · Kunstvermittlung

Es gibt keinen Bildungsauftrag und kein gesellschaftspolitisches Interesse, hingegen alle Freiheiten, Kunst wahrzunehmen. So verfolgt eine Reihe, die seit Juni 2015 jeden dritten Mittwoch im Monat läuft, auch nicht klassische Kunstvermittlung, sondern hat informelles und experimentelles Format: Etablierte Kunst inmitten bodenständiger Industrie wird Gegenstand interdisziplinärer Gespräche voller Improvisation und publikumsnah.
Zum Auftakt kam DJ Andreas Vogel mit einem mobilen Plattenspieler, um die bislang weggelagerte oder als Leihgaben um die Welt gereiste Kunst aus ihrem lokalen Dornröschenschlaf zu wecken – und vorzuführen, dass die Sammlung Froehlich kein heiliger Ort der Ruhe und Kontemplation ist, sondern bereit für den Versuch, sperrige Kunst über lautere (Um-)Wege zugänglich zu machen.
Unerschrocken und diskursiv ging es mit Martina Grohmann, Intendantin des Theater Rampe, zum Begriff der Performance an den Schnittmengen zwischen Bildender und Darstellender Kunst weiter. Der Videokünstler Harry Delgas gestaltete ein multimediales Experiment, das die Medien des bewegten Bildes im Austausch mit dem Publikum erforschte.



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